Urban farming

Urban Farming ist der letzte Schrei! Parkplätze, Industriebrachen und Seitenstreifen werden zu Nutzgärten. Ganz vorne dabei ist der Prinzessinnengarten in Berlin. Die Gruppe „Nomadisch Grün“ hat auf der Schotterfläche eines ehemaligen Trödelmarktes in Kreuzberg mobile Beete in Plastiksäcken und Obstkisten angelegt. Eine Idee, die ein Mitglied der Gruppe aus Kuba mitgebracht hat, wo städtischer Gemüseanbau mit improvisierten Mitteln zu einem notwendigen Beitrag der Selbstversorgung wurde. Im Prinzessinnengarten werden bevorzugt alte oder seltene Gemüsesorten angebaut. In die Pflege des Gartens werden soziale Gruppen aus Kreuzberg einbezogen. Das Gartencafé hat sich zu einem Treffpunkt am ansonsten ziemlich unwirtlichen Moritzplatz entwickelt. Die Nachbarschaft wird mit biologischem Gemüse und Obst versorgt. Nicht zuletzt soll durch den Garten die CO2-Bilanz des Stadtteils verbessert werden. – Das klingt alles so gut, aber wo ist jetzt der Haken daran?

 

Prinzessinnengarten im HAU I from prinzessinnen garten on Vimeo.

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