DIE WELT OHNE UNS
(IV): Unwetter

Premiere 14.4.2011

Fünfzehn Jahre sind die Menschen nun fort. Und langsam gelten nicht mal mehr unsere Landkarten: Die Flüsse erobern ihre alten Läufe zurück, – ungeachtet unserer Dörfer und Städte. Landstriche, die dem Meer einst mühsam abgerungen wurden, versinken unwiederbringlich in Schlick und Salzwasser. Der Asphalt unserer Straßen ist von jungen Birken geborsten. Wölfe streunen durch verlassene Wohngebiete. Unsere Häuser, die einst Schutz vor Wind und Kälte boten, sind zu bröckelnden Fallen geworden, aus deren gesprungenen Fenstern Brennnesseln wuchern. So rücksichtslos, wie wir das Klima unseres Planeten verändert haben, rächt es sich nun an unseren verwaisten Hinterlassenschaften.  

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