Urban Gardening – ungesund?

Ist die Utopie schon wieder zuende, bevor sie richtig begonnen hat? Die Technische Universität Berlin hat eine Studie zur Schadstoffbelastung von Gemüse aus Berliner Obst- und Gemüsegärten erstellt. Das niederschmetternde Ergebnis für die großstädtischen Farmer aus Kreuzberg und Limmer wird in einer Pressemitteilung präsentiert: Obst und Gemüse, das in der Nähe von hohem Verkehrsaufkommen angebaut wird, ist zum Teil erheblich stärker mit Schwermetallen wie Blei oder Kupfer belastet, als viele Vergleichsproben aus dem Supermarkt.

Der Gründer des Berliner Prinzessinengarten dagegen rät in der Süddeutschen Zeitung: „Deshalb ist es wichtig, das Beet mindestens sieben Meter von der Straße fernzuhalten und dazwischen eine Hecke oder eine Mauer zu bauen, damit die Metalle hängen bleiben.“

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Klimakultur

Am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen wird der Klimawandel zum Thema kulturwissenschaftlicher Forschung. Dazu gehört der Teilbereich „Katastrophenerinnerung“, in dem untersucht wird, wie sich soziale Gruppen und Individuen an Umwelt- und Klimakatastrophen – wie etwa dem Hochwasser an der Oder 1997 – erinnern.

Der im Jahr 2008 eingerichtete Forschungsschwerpunkt ist das erste größere kulturwissenschaftliche Forschungsprojekt zum Thema des Klimawandels und beschreitet neue Wege der Analyse tiefgreifender sozialer Veränderungsprozesse. KlimaKultur schließt an bestehende Schwerpunkte des Forschungskollegs an, die auch für die Wahrnehmung und Bewältigung von Klimafolgen wichtige Aspekte untersuchen. Dazu gehören Fragen der sozialen Verantwortung, des kulturellen Gedächtnisses und der interkulturellen Differenzen.

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Moosgraffiti selbstgemacht

Es gibt Neuigkeiten von der Front der unermüdlichen Untergrundkämpfer des Guerilla-Gardening: MOOSGRAFFITI! So bekommt das biblische Wort von der „lebendigen Schrift“ eine ganz neue Bedeutung. Man benötigt dazu eigentlich nicht mehr als eine Handvoll Moos, Buttermilch, einen Mixer, einen Pinsel und ein wenig Wasser.

Wie es genau geht, (weiterlesen…)

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Up to Nature

Das Brut Wien veranstaltet ein Unplugged-Festival im Grünen. An drei Tagen zeigen KünstlerInnen aus Wien und Europa Produktionen, die sich mit dem Lebensraum Wald und dem Naherholungsgebiet am Stadtrand als Grenzbereich zwischen urbaner Kultur und kultivierter Natur auseinandersetzen. Das Programm findet sich hier.

 

 

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Künstlerische Waldforschung

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Auch die Universität der Künste (UdK) Berlin erforscht performativ den Wald. Gemeinsam mit Studenten des Studiengangs Theaterpädagogik hat sich Prof. Ute Pinkert ins Freie begeben. Im Rahmen des curricular verankerten Performance Seminars innerhalb der Theaterpädagogik- Ausbildung ging es in diesem Jahr um die Beziehung zur Kulturlandschaft Wald. In einem Wochenendseminar in Brandenburg waren die Studierenden aufgefordert, in Einzelarbeit an einem ausgewählten Ort neue Möglichkeiten der Beziehungsaufnahme zur jeweiligen Umgebung zu erproben und innerhalb einer performativen Form zu gestalten. (weiterlesen…)

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Menschenaffen = MENSCHEN-Affen

Wie nah sind uns unsere nächsten Verwandten? Der Anthropologe Volker Sommer vom University College London beantwortet diese Frage deutlich: sehr nah! Lange galt es als unwissenschaftlich, Tieren quasi-menschliche Gefühle zuzuschreiben. Angeregt durch seine Forschungen an Primaten sagt Volker Sommer nun, daß Affen eine sehr menschliche Eigenschaft haben: sie können die Emotionen ihres Gegenübers entziffern und sich damit in diesen hineinversetzen. Die Konsequenzen, die Sommer – gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern wie dem Neurobiologen Peter Singer im Great Ape Project – daraus zieht, sind radikal: „Grundrechte für Affen!“ (weiterlesen…)

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Neues von Timm Ulrichs

Bitte nicht fotographieren! Die aktuelle Online-Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ zeigt eine Fotoserie von Timm Ulrichs, Gastkünstler des VI. Akts unseres botanischen Langzeittheaters. In der Fotoserie hat Timm Ulrichs Motive fotographiert, die nicht fotographiert werden dürfen – von militärischen Sperranlagen in China bis zu Mumien in Palermo. Besonders letzteres reiht sich ein in die Arbeiten, die Timm Ulrichs für „Die Welt ohne uns“ zur Verfügung stellte, wie etwa der Grabstein mit der Aufschrift „Denken Sie immer daran, mich zu vergessen!“. Die Darstellung des eigenen Todes ist stets mit einem Paradox verbunden.

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