Wenn der Plastikstrudel auf dein Haus fallen würde …

Dass auf dem Pazifik ein gigantischer Strudel aus Plastikmüll gemächlich seine Runden dreht, wissen die meisten informierten Fernsehzuschauer inzwischen. Aber wie groß ist dieser Strudel wirklich? Wenn der ganze Krempel morgen auf dein Hauses fallen würde, wo lägen die Ränder dieses Müllbergs?

Das kann man jetzt auf einer genialen Webseite selbst überprüfen. Diverse Umweltkatastrophen (wie etwa der Ölfleck im Golf von Mexiko nach dem Unglück auf der Ölplattform „Deep Water Horizon“) lassen sich durch Eingabe der eigenen Postleitzahl bequem auf die eigene Stadt verschieben …

Einfach selber ausprobieren unter How big really – ein mordsmäßiger Spaß!

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Gärten für Lilliputaner

Der britische Künstler Steve Wheen hat das Schlagloch als Kunstort entdeckt. Mit seinen Miniatur-Gärten, die er in Schlaglöchern pflanzt, hat er eine neue Form des Guerilla-Gardening erfunden – alles für Lilliputaner.

Mehr Bilder finden sich auf Hackschnitzel!

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Preisverleihung

Ein „ungewöhnlich originelles und interessantes Projekt“ lobte Michael Hobusch (Deutsche Bank) in seiner Laudatio das botanische Langzeittheater. Im Rahmen einer Preisverleihung am 22.04.2012 wurde den beiden künstlerischen Leitern des Projekts, Aljoscha Begrich und Tobias Rausch, die Preisstatue des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ überreicht. „Die Welt ohne uns“ ist damit einer von 365 ausgewählten Orten, die beispielhaft für innovative und nachhaltige Ideen aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur stehen.

Der Preis ist eine Anerkennung für das ganze Team aus Künstlern, Technikern, Gärtnern und unseren Partnern an der Universität und bei der Stadt Hannover, das seit 2 Jahren unter oft schwierigsten Bedingungen, bei Regen, Wind und Sonnenhitze mit viel Enthusiasmus inzwischen schon sieben Folgen inszeniert hat!

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Sexy und klimaneutral

Das Theater Aachen macht vor, wie Theater aktiv den Klimawandel bekämpfen kann. Mit dem ersten CO2-freien Theaterstück „Ein Jahr für die Ewigkeit“ demonstriert das Projektteam um Daniela Neubauer, wie sich der Klimawandel aufhalten läßt. Das wichtigste dabei: „Du mußt immer sexy bleiben! Und verliere niemals, hörst du, wirklich NIEMALS deinen Humor!“

Zu den Aktionen gehörten „Plastikfrei – und Spaß dabei!“, das kollektive Anhalten der Luft des gesamten Publikums (ja, auch unsere Nasen sind CO2-Schleudern!) und der Wechsel des kompletten Theaters auf Ökostrom.

„Unser Theaterabend verbraucht pro Aufführung 3,5 kW/h. Zum Vergleich: Eine normale Mörgens-Produktion verbraucht rund 25 kW/h. Von den 3,5, kW/h verbraucht das Einlaßlicht alleine 2,4 kW/h, der eigentliche Theaterabend verbraucht nur knapp 1,2 kW/h. Das ist ein sensationeller Wert. Und das heißt: Wir müssen das Einlaßlicht ändern. Weg von den Flutern, hin zu den Neonröhren. Die verbleibenden 1,2 kW/h werden komplett aus Öko-Strom bezogen, sie sind also selbst CO2-neutral. Wenn die Zuschauer zudem die Pflanzen, die wir ihnen mitgeben, einpflanzen, würde aber selbst das kompensiert, wenn man die Zurechnung zum Öko-Strom nicht einbezöge.“

Witziges und Interessantes dazu findet sich auf dem Blog Ein Jahr für die Ewigkeit

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Eiche bei Twitter

Ein Baum kann nicht sprechen? Stimmt. Aber jetzt kann eine 150jährige Eiche aus dem Botanischen Garten in Erlangen twittern. Unter „http://twitter.com/#!/talkingtree_de“ kann sich jeder über die aktuellen Befindlichkeiten der Eiche auf dem Laufenden halten. Und eine eigene Webseite dafür gibt es auch: http://www.talking-tree.de/

 

 

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Warum New York durch die Muskatnuss seinen Namen erhielt

Pflanzen beeinflussen die Weltgeschichte. In seinem ausgesprochen interessanten und spannenden Buch „Sechs Pflanzen verändern die Welt“ (Klett-Cotta, 2001) beschreibt der britische Journalist Henry Hobhouse, wie bestimmte Pflanzen den Lauf der Geschichte stärker beeinflusst haben, als es uns vielleicht bewusst ist. Welche Rolle der Chinarindenbaum mit seinem Wirkstoff Chinin für die Kolonialgeschichte hatte, wurde ja schon im 1. Akt von“Die Welt ohne uns“ erzählt.Aber auch die Koka-Pflanze oder der Tee haben Herrscher gestürzt und Imperien zum Wanken gebracht.

Wer lieber das journalistische Kurzformat bevorzugt, sei auf einen aktuellen Artikel in der Berliner Zeitung von Kerstin Vierung verwiesen: „Wenn Tulpen die Börse crashen lassen„. Dem aufmerksamen Besucher des botanischen Langzeittheaters wird manches vielleicht bekannt vorkommen …

 

 

 

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Hirn. Geld. Klima.

Entsteht da ein neuer Hype? Das Theater scheint sich zunehmend Gedanken zu machen, wie es auf den Klimawandel reagieren kann. Nachdem bereits die Fachzeitschrift „Theater der Zeit“ diese Frage in einer ihrer letzten Ausgaben diskutiert hat (vgl. vergangenen Post in diesem Blog), beschäftigt sich jetzt die Jahrestagung der Dramaturgischen Gesellschaft mit dem Thema:

„Die künstlerische Beschäftigung mit wissenschaftlichen Themen erlebt seit einigen Jahren eine bemerkenswerte Hochkonjunktur. Angesichts neuer Erkenntnisse etwa in der Hirnforschung, die unsere Selbstwahrnehmung als frei handelnde Individuen in Frage stellen, des kaum noch nachvollziehbaren weltweiten Finanzsystems oder des unausweichlich scheinenden Klimawandels ist der Wunsch, zu verstehen, was um uns herum geschieht, nur zu gut nachzuvollziehen.“

Unter den Referenten auch das Team von lunatiks produktion. Mehr dazu auf der Homepage der Dramaturgischen Gesellschaft!

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Werden wir die Erde retten?

Im März 2012 erscheint das Buch „Werden wir die Erde retten?“ in der edition unseld des Suhrkamp Verlags. Der Naturwissenschaftler Roman Brinzanik und der Schriftsteller Tobias Hülswitt haben internationale Experten interviewt, die die Gestaltung unserer Zukunft maßgeblich vorantreiben, unter anderen der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul J. Crutzen, der Schriftsteller T.C. Boyle, der Klimaforscher und IPCC-Leitautor Stefan Rahmstorf und der Pionier der Synthetischen Biologie George Church.

Mehr dazu gibt es auf der Homepage Erde retten und in diesem Erde retten – Trailer!

 

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Schon mal lernen, ein Baum zu werden!

Blöd, wenn die Menschheit ausstirbt – und man selbst aber gern überleben würde. Die Lösung: als Baum weiterleben! Was bei Ovid noch so locker flockig von der Hand ging (schau nach unter „Daphne“), benötigt heute die Unterstützung von Profis: (weiterlesen…)

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Ein echt guter Tipp!

Im Vorgriff auf die nächste Folge „Der Müll“ hier ein wirklich lehrreiches und sinnvolles Video für alle, die beim Umweltschutz mitmachen wollen – den Plastikmüll einfach in die Tonne werfen, und das Problem ist nachhaltig erledigt. (weiterlesen…)

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