Jörg Volland

von

flowing landscape

Die Serie „flowing landscape“ beschäftigt sich mit der Frage, wie sich unser Planet X-Jahre nach der Menschheit verändert hat? X-Jahre deshalb, weil unsere Zeitrechnung im Bezug auf den Planeten relativ ist.

Durch die Polschmelzen wurde der größte Teil der Erde überflutet. Die Atmosphäre hat sich verdichtet. Silhouettenhaft zeichnen sich noch vereinzelt Bergkuppen am Horizont ab. Die Landschaft auf dem Planeten wird durch die Lage der Meere gebildet.

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Moosgraffiti selbstgemacht

Es gibt Neuigkeiten von der Front der unermüdlichen Untergrundkämpfer des Guerilla-Gardening: MOOSGRAFFITI! So bekommt das biblische Wort von der „lebendigen Schrift“ eine ganz neue Bedeutung. Man benötigt dazu eigentlich nicht mehr als eine Handvoll Moos, Buttermilch, einen Mixer, einen Pinsel und ein wenig Wasser.

Wie es genau geht, (weiterlesen…)

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Künstlerische Waldforschung

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Auch die Universität der Künste (UdK) Berlin erforscht performativ den Wald. Gemeinsam mit Studenten des Studiengangs Theaterpädagogik hat sich Prof. Ute Pinkert ins Freie begeben. Im Rahmen des curricular verankerten Performance Seminars innerhalb der Theaterpädagogik- Ausbildung ging es in diesem Jahr um die Beziehung zur Kulturlandschaft Wald. In einem Wochenendseminar in Brandenburg waren die Studierenden aufgefordert, in Einzelarbeit an einem ausgewählten Ort neue Möglichkeiten der Beziehungsaufnahme zur jeweiligen Umgebung zu erproben und innerhalb einer performativen Form zu gestalten. (weiterlesen…)

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Neues von Timm Ulrichs

Bitte nicht fotographieren! Die aktuelle Online-Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ zeigt eine Fotoserie von Timm Ulrichs, Gastkünstler des VI. Akts unseres botanischen Langzeittheaters. In der Fotoserie hat Timm Ulrichs Motive fotographiert, die nicht fotographiert werden dürfen – von militärischen Sperranlagen in China bis zu Mumien in Palermo. Besonders letzteres reiht sich ein in die Arbeiten, die Timm Ulrichs für „Die Welt ohne uns“ zur Verfügung stellte, wie etwa der Grabstein mit der Aufschrift „Denken Sie immer daran, mich zu vergessen!“. Die Darstellung des eigenen Todes ist stets mit einem Paradox verbunden.

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Gärten für Lilliputaner

Der britische Künstler Steve Wheen hat das Schlagloch als Kunstort entdeckt. Mit seinen Miniatur-Gärten, die er in Schlaglöchern pflanzt, hat er eine neue Form des Guerilla-Gardening erfunden – alles für Lilliputaner.

Mehr Bilder finden sich auf Hackschnitzel!

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Sexy und klimaneutral

Das Theater Aachen macht vor, wie Theater aktiv den Klimawandel bekämpfen kann. Mit dem ersten CO2-freien Theaterstück „Ein Jahr für die Ewigkeit“ demonstriert das Projektteam um Daniela Neubauer, wie sich der Klimawandel aufhalten läßt. Das wichtigste dabei: „Du mußt immer sexy bleiben! Und verliere niemals, hörst du, wirklich NIEMALS deinen Humor!“

Zu den Aktionen gehörten „Plastikfrei – und Spaß dabei!“, das kollektive Anhalten der Luft des gesamten Publikums (ja, auch unsere Nasen sind CO2-Schleudern!) und der Wechsel des kompletten Theaters auf Ökostrom.

„Unser Theaterabend verbraucht pro Aufführung 3,5 kW/h. Zum Vergleich: Eine normale Mörgens-Produktion verbraucht rund 25 kW/h. Von den 3,5, kW/h verbraucht das Einlaßlicht alleine 2,4 kW/h, der eigentliche Theaterabend verbraucht nur knapp 1,2 kW/h. Das ist ein sensationeller Wert. Und das heißt: Wir müssen das Einlaßlicht ändern. Weg von den Flutern, hin zu den Neonröhren. Die verbleibenden 1,2 kW/h werden komplett aus Öko-Strom bezogen, sie sind also selbst CO2-neutral. Wenn die Zuschauer zudem die Pflanzen, die wir ihnen mitgeben, einpflanzen, würde aber selbst das kompensiert, wenn man die Zurechnung zum Öko-Strom nicht einbezöge.“

Witziges und Interessantes dazu findet sich auf dem Blog Ein Jahr für die Ewigkeit

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Didaktische Kunst: Klimaflüchtlinge als moralische Nervensägen

Der dänische Künstler Jens Galschiot hat eine Gruppe von Bronzeskulpturen geschaffen, die als Klimaflüchtlinge auf einem Fischkutter von Hafen zu Hafen schippern. (weiterlesen…)

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Die Polkappen schmelzen. Heul doch!

Die Performerin Anna Mendelssohn hat einen klugen, witzigen und rasanten Performanceabend zum Thema Klimawandel gemacht. In Cry Me A River montiert sie Radiointerviews, wissenschaftliche Texte, Zitate und persönliche Gedanken zum Klimawandel zu einem absurd-verrückten Bewußtseinsstrom. Ständig bewaffnet mit einem Tränenstift, bringt sie sich selbst zum Weinen und zeigt dabei auch unsere Manipulierbarkeit, mit der im öffentlichen Diskurs Umweltthemen forciert oder unter den Tisch gekehrt werden. Einen Eindruck läßt sich im Trailer zu ihrer Produktion gewinnen, die beim Impulse-Festival 2011 in Düsseldorf gezeigt wurde. (Und wenn dieser blöde Blog endlich auch youtube-Videos zulassen würde, dann könnte ich hier das Video posten. Leider müßt Ihr aber immer noch einen Link anklicken … und das solltet Ihr wirklich tun: Cry Me A River bei youtube

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Klimakonferenz als Theaterstück

Im Theater Freiburg hat in diesem Monat ein interessantes Projekt Premiere: KLIMAKONFERENZ – Verhandlungspoker für vier Generationen

Staatsdiener aller Länder kämpfen auf den Klimakonferenzen rund um den Globus um kleine Schrittchen vor oder zurück. Aber wesentliche Fortschritte werden nicht erzielt, und bei der abschliessenden Pressekonferenz werden Trippelschritte als historische Entscheidungen verkauft. Der politische Prozess steht still! Neue Kräfte werden gesucht! Das Klima muss sich bessern! Die Klimakonferenz in Freiburg bringt bisher ungehörte Stimmen in den Weltklimarat und sorgt für eine aufgeheizte Athmosphäre. Tisch- und Pausengespräche schwellen an zum Chor der Massen. Ob das gutgeht?

Fünfzehn Freiburger zwischen 12 und 60 Jahren haben über mehrere Monate hinweg zusammen mit dem Regisseur Andreas Liebmann Fakten und Phantasien zum Klimawandel untersucht und beziehen Position. Müssen wir uns die Gier wirklich abgewöhnen? Sie hat doch auch ihre schönen Seiten! Wir müssen Katastrophen besser planen! Und was machen eigentlich die Chinesen? Wieso soll immer ich die Welt retten? Ich habe doch wenigstens ein schlechtes Gewissen beim Fliegen!

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Theater als Klimakapsel?

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Theater der Zeit“ (Jan 2012) diskutieren der Architekt Friedrich von Borries, die Performerin Anna Mendelsohn und „Die Welt ohne uns“-Regisseur Tobias Rausch, warum das Theater so große Schwierigkeiten mit dem Thema Klimawandel hat. Müssen Künstler die Welt retten? Wie gehen wir um mit der Abwehr des Publikums, belehrt werden zu wollen? Ist ein schnelllebiges Medium wie das Theater für solch langfristigen Themen wie den Klimawandel überhaupt geeignet? Und wieviel CO2 verbraucht eigentlich ein normales Theaterstück? Keine Antworten, aber viele Fragen.

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