HETEROTOPIA – THE TRAGIC FALL by Vincent J. Stoker

Der Französische Photograph Vincent J. Stoker bildet Ruinen ab, oder besser gesagt: er lichtet vom Verfall bedrohte, menschenverlassene, zweckberaubte Gebäude und bauliche Strukturen ab. Seine Bilder der Serie „the tragic fall“ versprühen einen morbiden und auf seine Art beruhigenden Charme, man verspürt den Drang die Luft anzuhalten um – selbst nur beim Betrachten der Bilder – diesen Moment des Eindringens in ein neues komplexes System ohne den Menschen als Hauptcharakter nicht weiter zu stören. (weiterlesen…)

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Dankeschön!

Wir haben einen neuen Kooperationspartner: Der Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der FH Hannover begleitet fortan das Botanische Langzeittheater mit einem Seminar unter Knut Volkmar Giebel. Einen großartigen Startpunkt haben die beiden Paten-Fotografen des VI. Aktes gesetzt. Herzlichen, herzlichen Dank an Michael Joos und Frederic Schmidt. Von den beiden gibt es sehr bald noch mehr zu sehen: Am Rande unserer Proben haben sie Portaits des Teams inszeniert.

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Stadtgarten

Mit dieser interaktiven Postkarte lässt sich die post-anthropologische Welt ganz ungefährlich simulieren. Darauf ein Kressebrötchen! Die Illustration stammt von Madalina Andronic und zu bestellen gibt’s den Spaß unter PostCarden.com.

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Timm Ulrichs

Stühle als Protagonisten! Timm Ulrichs, der Held unseres VI. Aktes inszenierte selbst bereits post-anthropologisches Theater. Zumindest kommt diese Schaukelstuhlinszenierung (Videolink: unten) ganz hervorragend ohne Menschen aus. Bei uns steht Ulrichs dann trotzdem auf der Wald-Bühne – als Totalkunstwerk, selbstredend.

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Das Schauspiel nach uns: Unser Postkartenmotiv

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Umweltkunst

Anne Katrin Spiess aus New York macht Environmental Art und Botanical Projects.

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Edle Kultur im Plattenbau

 

EHEC ist OUT, Subsistenzwirtschaft ist IN. Das wussten anschlaege.de und Johannes Touché auch schon bei ihrem 2004 entwickelten Wettbewerbsbeitrag zu „Reinventing Urbanism“.

Bei „Bau an“ werden Edelpilz-Kulturen in leer stehenden Plattenbauten gezüchtet auch wenn die Jury laut shrinking citys Angst hatte die Pilze könnten als Symbolik des Verschimmelns interpretiert werden.

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Skulptur Gewächshaus – Schutzraum vor menschlicher Optimierung

 

Mit uns erlebt die Natur einen wirtschaftlichen Optimierungsprozess. Andere Lebewesen passen sich im Sinne der Evolution an ihre Umwelt an, um zu überleben. Doch wieso anpassen? Der Mensch hat gelernt seine Umwelt so zu formen, dass sie ihm als best mögliche Lebensgrundlage dient. Die Landschaft wird zu einzelnen Versorgungseinheiten parzelliert. Passt uns der Verlauf eines Flusses nicht, so machen wir ihn passend. Und wenn die Umweltbedingungen für unsere Kulturpflanzen nicht eine optimale Wirtschaftlichkeit bieten, schließen wir die Natur ganz aus und bauen große Hallen, in denen wir unser eigenes stabiles Klima haben.

Fragt man sich doch vielerorts: Was wäre hier wohl der eigentliche Plan der Natur gewesen?

Die Künstler Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz schufen in Magdeburg die „Skulptur-Gewächshaus“. (weiterlesen…)

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Zeit Landschaft

In Time Landscapes hat Alan Sonfist die Landschaft als Gedächtnis inszeniert. Es handelt sich um die Wiederherstellung eines vorkolonialen Waldes auf einer Fläche von 65 mal 13 Meter mitten in Manhattan. Auf dem Gelände wachsen nach ihrem eigenen Rhythmus Bäume, Büsche, Gras und wilde Blumen dieser Gegend, die jedoch unter dem Einfluß der ‚Zivilisation‘ ausgestorben sind, die eine fast völlige Entwaldung zur Folge hatte. Time Landscape, nunmehr lebendiger Bestandteil der Gemeinschaft, führt die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammen, als Erinnerung an jene Zeit, in der New York noch eine Waldlandschaft war. Hinzu kommt, daß sie den Passanten mit dem Verlauf der Zeit als Kontinuum konfrontiert, von dem er nur einen Ausschnitt erlebt. Schließlich ist es ein Symbol für die Idee des (historischen) Gedächtnisses und des Lebens(-zyklus): Sonfist hat sein Werk 1978 abgeschlossen, der Wald aber wächst weiter.

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Vorschau / Rückblick

Die Welt ohne ist in der aktuellen Ausgabe von Theater der Zeit: Projektinitiator Tobias Rausch im Portrait und Botanisches Theater im Fokus! Gestern in der taz: Sehr erfreuliche Vorberichterstattung. Auch gestern: Erfolgreiche Premiere trotz technischer Störfälle. Was sagen die, die’s gesehen haben?

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