Jonas Wresch

von

Untitled

Nach dem Verschwinden der Menschheit bleibt unsere Erde zurück. Was wir erschufen, bleibt sich selbst überlassen. Dinge, denen wir über Jahrtausende Werte zuordneten, sind plötzlich ohne Besitzer. Oberflächen, die wir einst pflegten und erneuerten, werden zu Zeugen unserer verblassenden Existenz.

IN KOOPERATION MIT DER HOCHSCHULE HANNOVER, ABTEILUNG DESIGN UND MEDIEN, STUDIENGANG FOTOJOURNALISMUS UND DOKUMENTARFOTOGRAFIE

 

 

 

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Marius Maasewerd

von

Die Welt ohne uns

Eine Annäherung an ein Zukunftsbild, das in keiner Weise vorhersehbar ist. Einschüchternde organische Strukturen lassen sich erkennen. Sind es Mikrokosmen oder aus der Peripherie betrachtete Landschaften, die Ausblicke in eine ungewisse Zukunft geben?

IN KOOPERATION MIT DER HOCHSCHULE HANNOVER, ABTEILUNG DESIGN UND MEDIEN, STUDIENGANG FOTOJOURNALISMUS UND DOKUMENTARFOTOGRAFIE

 

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Henner Rosenkranz

von

Der Wille uns die Welt Untertan zu machen ist kein Faktor mehr, der ins irdische Geschehen eingreift. Lediglich unsere Spuren sind geblieben, wie zum Beispiel Bauten, deren langsamer Zerfall noch über Jahrhunderte oder Jahrtausende von unserer Existenz erzählen werden. Jedoch ist es nicht nur der Zerfall, der uns irgendwann unsichtbar machen wird, sondern auch der territoriale Anspruch der Natur, der durch Überwucherung nach und nach die Spuren der Menschheit ausradieren wird; als hätte es uns nie gegeben.

IN KOOPERATION MIT DER HOCHSCHULE HANNOVER, ABTEILUNG DESIGN UND MEDIEN, STUDIENGANG FOTOJOURNALISMUS UND DOKUMENTARFOTOGRAFIE

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Urban Gardening – ungesund?

Ist die Utopie schon wieder zuende, bevor sie richtig begonnen hat? Die Technische Universität Berlin hat eine Studie zur Schadstoffbelastung von Gemüse aus Berliner Obst- und Gemüsegärten erstellt. Das niederschmetternde Ergebnis für die großstädtischen Farmer aus Kreuzberg und Limmer wird in einer Pressemitteilung präsentiert: Obst und Gemüse, das in der Nähe von hohem Verkehrsaufkommen angebaut wird, ist zum Teil erheblich stärker mit Schwermetallen wie Blei oder Kupfer belastet, als viele Vergleichsproben aus dem Supermarkt.

Der Gründer des Berliner Prinzessinengarten dagegen rät in der Süddeutschen Zeitung: „Deshalb ist es wichtig, das Beet mindestens sieben Meter von der Straße fernzuhalten und dazwischen eine Hecke oder eine Mauer zu bauen, damit die Metalle hängen bleiben.“

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Nora Lammers

von

Die Fotografien zeigen die Welt ohne uns. Die Art von Landschaften, die sich Jahre nach den Menschen auf der Erde gebildet haben.

Ein eigenartiges Licht, das wir nicht kennen. Ist es Nacht oder Tag?

Bedrohliche Gebilde die wir nicht begreifen können.

Diese Welt der Zukunft ist heute in minimaler Form zu finden. Nur wenn man dort hinsieht, wo lange nicht eingegriffen wurde, können wir diese Welt erahnen.

Details, die in tausenden, in Millionen von Jahren nach uns zu unvorstellbar Großem heranwachsen werden.

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Klimakultur

Am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen wird der Klimawandel zum Thema kulturwissenschaftlicher Forschung. Dazu gehört der Teilbereich „Katastrophenerinnerung“, in dem untersucht wird, wie sich soziale Gruppen und Individuen an Umwelt- und Klimakatastrophen – wie etwa dem Hochwasser an der Oder 1997 – erinnern.

Der im Jahr 2008 eingerichtete Forschungsschwerpunkt ist das erste größere kulturwissenschaftliche Forschungsprojekt zum Thema des Klimawandels und beschreitet neue Wege der Analyse tiefgreifender sozialer Veränderungsprozesse. KlimaKultur schließt an bestehende Schwerpunkte des Forschungskollegs an, die auch für die Wahrnehmung und Bewältigung von Klimafolgen wichtige Aspekte untersuchen. Dazu gehören Fragen der sozialen Verantwortung, des kulturellen Gedächtnisses und der interkulturellen Differenzen.

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Julius Matuschik

von

Ragnarök

Ragnarök ist eine Sage nordischer Völker. Es geht um den Kampf der Götter gegen Riesen, dessen Auswirkungen den Untergang der Welt verursachen.

Laut der Sage fallen alle Sterne vom Himmel, sämtliche Berge stürzen ein, alle Bäume werden entwurzelt, die Erde beginnt zu beben und jegliche Zivilisation wird zerstört. Riesige Flutwellen überschwemmen alle Kontinente und reißen alles mit sich. Schließlich wird ein Feuer, der sogenannte Weltenbrand über die ganze Erde geschleudert und zerstört alles noch vorhandene Leben. (weiterlesen…)

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Letzte Chance: Fotoausstellung Welt ohne uns

von

Im VI. Akt begleiten Fotografiestudenten der Hochschule Proben und Aufführungen von »Die Welt ohne uns«. In einem Seminar des Hochschullehrers und Künstlers Knut Volkmar Giebel entstanden eigene Arbeiten, die sich kreativ mit Visionen einer entvölkerten Erde auseinandersetzen. Entdecken Sie leergekratzte Erinnerungsräume, mikroskopische Mondlandschaften und magische Ruinen.

Bis Freitag, den 29.6. können Sie die Bilder noch im Foyer des Schauspielhauses betrachten. Die Ausstellung öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Parallel dazu stellen wir ab heute jeden Tag einen der Fotografen auf ohneuns.org vor.

In Kooperation mit der Hochschule Hannover, Abteilung Design und Medien, Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie

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Herzlichen Glückwunsch!

Welt-ohne-uns-Initiator Tobias Rausch erhält den Dr. Otto Kasten Preis. Die Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins wird ihn im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 31. Mai in Ingolstadt verleihen.

»In seinen Formaten und Grenzgängen ist er vollkommen undogmatisch, frei, einfallsreich und bewegt sich souverän zwischen Freier Szene, Stadt- und Staatstheatern, zwischen künstlerischen Disziplinen, Kunst und Wissenschaft, Fakten und Fiktionen und erweitert das Spektrum dessen, was (nur) Theater kann«, begründet DT-Intendant Ulrich Khuon, auch Vorsitzender der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins, die Entscheidung.

Der Preis wird seit 1985 im Zweijahresrhythmus an junge Theaterschaffende aus allen künstlerischen Sparten vergeben und ist mit 10.000 € dotiert. Die Laudatio hält der Theaterkritiker Hartmut Krug.

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Up to Nature

Das Brut Wien veranstaltet ein Unplugged-Festival im Grünen. An drei Tagen zeigen KünstlerInnen aus Wien und Europa Produktionen, die sich mit dem Lebensraum Wald und dem Naherholungsgebiet am Stadtrand als Grenzbereich zwischen urbaner Kultur und kultivierter Natur auseinandersetzen. Das Programm findet sich hier.

 

 

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