HETEROTOPIA – THE TRAGIC FALL by Vincent J. Stoker

Der Französische Photograph Vincent J. Stoker bildet Ruinen ab, oder besser gesagt: er lichtet vom Verfall bedrohte, menschenverlassene, zweckberaubte Gebäude und bauliche Strukturen ab. Seine Bilder der Serie „the tragic fall“ versprühen einen morbiden und auf seine Art beruhigenden Charme, man verspürt den Drang die Luft anzuhalten um – selbst nur beim Betrachten der Bilder – diesen Moment des Eindringens in ein neues komplexes System ohne den Menschen als Hauptcharakter nicht weiter zu stören. Er weckt den Abenteurer in uns und nimmt uns mit auf eine Reise, die zwar bei einer simplen Photographie beginnt, doch von der eigenen Phantasie viel weiter gesponnen wird: weit tiefer hinein in die Materie aus Utopie und Verfall. Über die Orte an denen die Aufnahmen gemacht wurden erfährt man auch auf seiner Website nichts. Es soll wohl ein Geheimnis bleiben – faszinierend bleiben die Photographien auch ohne Ortsangabe.

Heterotopias can be defined negatively, by what they are not. Here and nowhere, they are neither real, nor utopian but both at the same time. Places out of all places but still recorded on maps, they are the physical locations of utopias, utopias that have become matter. Their first principle of otherness is that they have an ambiguous relation to reality.

(via ignant)

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