Klimakultur

Am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen wird der Klimawandel zum Thema kulturwissenschaftlicher Forschung. Dazu gehört der Teilbereich „Katastrophenerinnerung“, in dem untersucht wird, wie sich soziale Gruppen und Individuen an Umwelt- und Klimakatastrophen – wie etwa dem Hochwasser an der Oder 1997 – erinnern.

Der im Jahr 2008 eingerichtete Forschungsschwerpunkt ist das erste größere kulturwissenschaftliche Forschungsprojekt zum Thema des Klimawandels und beschreitet neue Wege der Analyse tiefgreifender sozialer Veränderungsprozesse. KlimaKultur schließt an bestehende Schwerpunkte des Forschungskollegs an, die auch für die Wahrnehmung und Bewältigung von Klimafolgen wichtige Aspekte untersuchen. Dazu gehören Fragen der sozialen Verantwortung, des kulturellen Gedächtnisses und der interkulturellen Differenzen.

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