Künstlerische Waldforschung

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Auch die Universität der Künste (UdK) Berlin erforscht performativ den Wald. Gemeinsam mit Studenten des Studiengangs Theaterpädagogik hat sich Prof. Ute Pinkert ins Freie begeben. Im Rahmen des curricular verankerten Performance Seminars innerhalb der Theaterpädagogik- Ausbildung ging es in diesem Jahr um die Beziehung zur Kulturlandschaft Wald. In einem Wochenendseminar in Brandenburg waren die Studierenden aufgefordert, in Einzelarbeit an einem ausgewählten Ort neue Möglichkeiten der Beziehungsaufnahme zur jeweiligen Umgebung zu erproben und innerhalb einer performativen Form zu gestalten.

Im Zentrum standen dabei die (Wahrnehmungs)bedingungen und Arbeitsweisen einer mimetischen Auseinandersetzung mit Naturphänomenen. Vor dem Hintergrund der Geschichte der Performance Art und aktueller Auseinandersetzungen mit dem Animismus (HKW Berlin) wurde dabei in bewusster Weise auch auf magische Denkformen zurückgegriffen. Dies führte zu ungewohnten und sehr eindrücklichen Erfahrungen sowohl in der Einzelarbeit im Wald als auch während des abschließenden Rundgangs der Gruppe, auf dem die einzelnen Performances nacheinander erlebt wurden.

Der Forschungsprozess wird weiter gehen, denn es stellen sich viele Fragen:

Sind solche Arbeitsweisen auch auf andere Kulturlandschaften übertragbar? Welche Bedingungen braucht es für ihre Vermittlung im theaterpädagogischen Kontext? Und: Wenn der Rückriff auf magische bzw. vormoderne Wirklichkeits-Beziehungsverhältnisse ein zukunftsweisendes Potential hat, in welcher Weise wäre dieses praktisch produktiv zu machen?

Informationen und Kontakt: Ute Pinkert, pinkert@udk-berlin.de

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