Lektüretipp: Die Erde nach uns – Der Mensch als Fossil der fernen Zukunft. Von Jan Zalasiewicz.

von

Sehr interessantes Buch (mit vielen Rechtschreibfehlern 😉 ), das den Planeten Erde zum Ziel einer Expedition von Außerirdischen werden lässt. Und das alles spielt hundert Millionen Jahre nach dem Ende der Menschheit.

Alle sichtbaren Spuren des Menschen sind verschwunden, doch eine mehrere Meter tief vergrabene Gesteinsschicht ist von merkwürdig heterogener Zusammensetzung: Kieselsteine, Ziegelreste, Metallrohre, Reste organischer Substanz und fast unversehrter Schmuck… Stück um Stück rekonstruieren die Forscher das Bild einer untergegangenen Zivilisation, die einst den ganzen Planeten beherrschte…

Das schöne an dem Buch ist die vollkommen neutrale Herangehensweise. Kein „Seht, seht was wir angerichtet haben“, – das sind ganz einfach Überreste die auch eine gewisse Ehrfurcht einflößen und auf eine sehr beruhigende Art deutlich machen, dass wir erdgeschichtlich gesehen doch nur eine Art unter vielen sind.

Comments RSS

Kommentar

You must be logged in to post a comment.