Schauspiel Hannover präsentiert…

Die Welt ohne uns Längst wissen wir Menschen, dass wir ein evolutionäres Zufallsprodukt sind. Trotzdem handeln wir noch immer so, als wären wir der Mittelpunkt des Universums. Die Welt ohne uns wagt einen Bruch mit diesem Selbstverständnis: Das botanische Langzeittheater reist in die fiktive Zukunft einer Erde, von der die Menschen verschwunden sind. Mit vierzehn Akten in fünf Jahren entfernen wir uns in immer größeren Schritten von unserer Gegenwart. Was bleibt von unseren Kunstwerken und Müllbergen in einem, in tausend, in einer Million Jahren?   [mehr]

 

Herzlichen Glückwunsch!

Welt-ohne-uns-Initiator Tobias Rausch erhält den Dr. Otto Kasten Preis. Die Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins wird ihn im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 31. Mai in Ingolstadt verleihen.

»In seinen Formaten und Grenzgängen ist er vollkommen undogmatisch, frei, einfallsreich und bewegt sich souverän zwischen Freier Szene, Stadt- und Staatstheatern, zwischen künstlerischen Disziplinen, Kunst und Wissenschaft, Fakten und Fiktionen und erweitert das Spektrum dessen, was (nur) Theater kann«, begründet DT-Intendant Ulrich Khuon, auch Vorsitzender der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins, die Entscheidung.

Der Preis wird seit 1985 im Zweijahresrhythmus an junge Theaterschaffende aus allen künstlerischen Sparten vergeben und ist mit 10.000 € dotiert. Die Laudatio hält der Theaterkritiker Hartmut Krug.

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Up to Nature

Das Brut Wien veranstaltet ein Unplugged-Festival im Grünen. An drei Tagen zeigen KünstlerInnen aus Wien und Europa Produktionen, die sich mit dem Lebensraum Wald und dem Naherholungsgebiet am Stadtrand als Grenzbereich zwischen urbaner Kultur und kultivierter Natur auseinandersetzen. Das Programm findet sich hier.

 

 

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TV-Auftritt: Die Affen

Sat1 hat Schauspielerin Katja Gaudard und Datenstrudler Jakob Hüfner in den Zoo begleitet. Affen schauen, Affen spielen. Zum Beitrag geht es hier.

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Making Of: Affen

Im VIII. Akt des Botanischen Langzeittheaters herrschen auch in Europa tropische Temperaturen. Kein Wunder also, dass Affen in Hannover landen. Fünf Schauspieler verwandeln sich für eine dramatische Urwaldhandlung in lebensechte Primaten. Allerdings: Schimpansen sind sechsmal so stark wie Menschen. Für unsere Spieler bedeutet die Tierwerdung also unter anderem ein hammerhartes Fitnesstraining. Oscar Olivo wurde dabei vom NDR-Fernsehen erwischt. Hier könnt ihr euch den Beitrag ansehen.

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Künstlerische Waldforschung

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Auch die Universität der Künste (UdK) Berlin erforscht performativ den Wald. Gemeinsam mit Studenten des Studiengangs Theaterpädagogik hat sich Prof. Ute Pinkert ins Freie begeben. Im Rahmen des curricular verankerten Performance Seminars innerhalb der Theaterpädagogik- Ausbildung ging es in diesem Jahr um die Beziehung zur Kulturlandschaft Wald. In einem Wochenendseminar in Brandenburg waren die Studierenden aufgefordert, in Einzelarbeit an einem ausgewählten Ort neue Möglichkeiten der Beziehungsaufnahme zur jeweiligen Umgebung zu erproben und innerhalb einer performativen Form zu gestalten. (weiterlesen…)

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Menschenaffen = MENSCHEN-Affen

Wie nah sind uns unsere nächsten Verwandten? Der Anthropologe Volker Sommer vom University College London beantwortet diese Frage deutlich: sehr nah! Lange galt es als unwissenschaftlich, Tieren quasi-menschliche Gefühle zuzuschreiben. Angeregt durch seine Forschungen an Primaten sagt Volker Sommer nun, daß Affen eine sehr menschliche Eigenschaft haben: sie können die Emotionen ihres Gegenübers entziffern und sich damit in diesen hineinversetzen. Die Konsequenzen, die Sommer – gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern wie dem Neurobiologen Peter Singer im Great Ape Project – daraus zieht, sind radikal: „Grundrechte für Affen!“ (weiterlesen…)

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Was vom Menschen übrig blieb

… waren im letzten Akt ein riesenhafter Müllberg und, von romantischer Waldpoesie eitel gewordene Bäume. Bewegt und farbig zeigt das unser Kooperationspartner NDR in einem kleinen Beitrag, den ihr euch hier ansehen könnt.

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Geisterstadt im Salzsee

Früher war Villa Epecuén ein beliebter Urlaubsort. Heute reisen nur noch Ruinen-Fans zu dem argentinischen Badeparadies. 1985 brach nach Jahren des Kampfes mit übermäßiger Dürre und fatalen Regenfällen ein schützender Damm. Noch immer ist der halbe Ort von jenem Salzsee bedeckt, der ihn berühmt gemacht – und versenkt hat. Christoph Gunkel reist auf Spiegel Online zu den unheimlichen Resten.

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Neues von Timm Ulrichs

Bitte nicht fotographieren! Die aktuelle Online-Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ zeigt eine Fotoserie von Timm Ulrichs, Gastkünstler des VI. Akts unseres botanischen Langzeittheaters. In der Fotoserie hat Timm Ulrichs Motive fotographiert, die nicht fotographiert werden dürfen – von militärischen Sperranlagen in China bis zu Mumien in Palermo. Besonders letzteres reiht sich ein in die Arbeiten, die Timm Ulrichs für „Die Welt ohne uns“ zur Verfügung stellte, wie etwa der Grabstein mit der Aufschrift „Denken Sie immer daran, mich zu vergessen!“. Die Darstellung des eigenen Todes ist stets mit einem Paradox verbunden.

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Wenn der Plastikstrudel auf dein Haus fallen würde …

Dass auf dem Pazifik ein gigantischer Strudel aus Plastikmüll gemächlich seine Runden dreht, wissen die meisten informierten Fernsehzuschauer inzwischen. Aber wie groß ist dieser Strudel wirklich? Wenn der ganze Krempel morgen auf dein Hauses fallen würde, wo lägen die Ränder dieses Müllbergs?

Das kann man jetzt auf einer genialen Webseite selbst überprüfen. Diverse Umweltkatastrophen (wie etwa der Ölfleck im Golf von Mexiko nach dem Unglück auf der Ölplattform „Deep Water Horizon“) lassen sich durch Eingabe der eigenen Postleitzahl bequem auf die eigene Stadt verschieben …

Einfach selber ausprobieren unter How big really – ein mordsmäßiger Spaß!

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