Spelling Dystopia_端島

In den 1950er Jahren war die japanische Insel Hashima weltweit der am dichtesten besiedelte Ort . Auf dem 6,3 ha großen Eiland lebten 1959 unglaubliche 83.476,2 Einwohner pro Quadratkilometer. Hashima diente von 1887 bis 1974 als unterseeisches Kohleabbau-Gebiet. Im Jahr 1974 wurde die dort ansässige Mine aufgegeben und mit ihr die Insel – seitdem steht sie leer und ist gänzlich unbewohnt. Die Berliner Künstler Nina Fischer und Maroan el Sani hatten die seltene Gelegenheit, auf der Geisterinsel zu filmen.

Leider gibt es auf der Homepage der beiden Künstler nur einen ziemlich kurzen Ausschnitt zu sehen. In der Video-Sparte auf Bauwelt.de gibt es einen weiteren knapp 3 Minuten langen Auszug unter „Spelling Dystopia“. Die Videos zeigen bildgewaltig und eindrucksvoll ein verlassenes Eiland, das nicht nur aufzeigt wie die Welt ohne uns aussehen kann, sondern auch Auskunft über das soziale Gefüge und die extreme Bebauungsstruktur auf diesen kleinen Stück Japans bis in die 1950er Jahre gibt. Über aktuelle Ausstellungen und Vorträge kann man sich auf www.fischerelsani.net informieren.

Bilder via via via

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