Städte ohne Zukunft?

„Verlassene Städte sind nicht zwangsläufig Fälle für den Archä­ologen. Unzählige zeitgenössische Siedlungen existieren jenseits der öffentlichen Wahrnehmung als „moderne Geisterstädte“. Aus welchen Gründen geben Menschen ihre Stadt auf? Und welche Szenarien gibt es für die Zukunft unserer Metropolen?“ Die aktuelle Stadtbauwelt 48.10 beschäftigt sich ausgiebig mit der Thematik verlassener Städte.

Die  unbewohnte ehemalige Kernkraftwerk-Arbeiterstadt Prypjat neben dem Kernkraftwerk Tschernobyl, über die früher im Blog bereits berichtet wurde, wird ebenso behandelt wie die seit 1974 verlassene türkische Stadt Varoshas, die heute militärisches Sperrgebiet ist. Berichte über die verlassene Hauptstadt der sagenumwobenen  Khmer, die chinesische Geisterstadt „New Ordos“ (die aus sozialer Sicht gnadenlos gescheitert ist aber von der chinesischen Politik als voller Erfolg gehandelt wird) und ein Artikel über eine 1949 von der damaligen Sowjetunion gebaute Ölplattform im kaspischen Meer, der ersten ohne Verbindung zum Festland,  die eine Kleinstadt für 5000 Einwohner beherbergt und langsam aber sicher verfällt.

Auf der Homepage der Bauwelt gibt es die Möglichkeit, diese Ausgabe der Stadtbauwelt als Pdf online zu lesen oder  herunterzuladen. Wer sich lieber nur die Bilder anschauen will, der geht auf die Bildstrecken-Page der Bauwelt und klickt auf die Strecke mit dem Titel „Moderne Geisterstädte“. Für alle anderen empfehle ich den Gang zum Bibliotheksmädchen/-jungen eueres Vertrauens oder zum Zeitschriftenladen.

Bilder via Bauwelt

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