Längst wissen wir Menschen, dass wir ein evolutionäres Zufallsprodukt sind. Trotzdem handeln wir noch immer so, als wären wir der Mittelpunkt des Universums. Die Welt ohne uns wagt einen Bruch mit diesem Selbstverständnis: Das botanische Langzeittheater reist in die fiktive Zukunft einer Erde, von der die Menschen verschwunden sind. Mit vierzehn Akten in fünf Jahren entfernen wir uns in immer größeren Schritten von unserer Gegenwart. Was bleibt von unseren Kunstwerken und Müllbergen in einem, in tausend, in einer Million Jahren?