Unsere Nachfolge tritt an

„Cave troll as corporate bully“ ein Bild von Kevin Dooley

Und wenn wir schon mal beim Thema radioaktive Strahlung sind…

Haben wir es vor dem Tag 0 noch geschafft unseren Atommüll in die Endlager zu bugsieren? Wenn ja, dann sollte es eine Frage von 1Millionen Jahren sein bis technische, geotechnische und geologische Barrieren die radioaktive Strahlung frei geben und Platz machen für das Experiment Arten-Neukreation. Doch bis jetzt wurde noch kein Lager gefunden, was diese Langfristigkeit gewährleistet. Somit wird dieses Ereignis wohl früher statt finden können. Bei den Zwischenlagern wird immer wieder vor extremen Szenarien wie Flugzeugabstürzen gewarnt. Doch nun stelle man sich vor, es passiert gar nichts schlimmes, außer, dass der verschwindet, der für Wartung und Instandhaltung verantwortlich ist – der Mensch. Wie lange wird es also dauern, bis Hallen, Container und Behälter die Strahlung frei geben und Gene neu geschrieben werden können?

Vielleicht haben wir durch unseren Atommüll schon unsere Nachfolge gesichert und es entwickelt sich relativ schnell eine neue intelligente Lebensform. Ein bisschen viel Phantasie? Ich gebe zu in Prypjat ist trotz großer Befürchtungen bis jetzt auch nichts Auffälliges zu beobachten. Aber vielleicht braucht so ein Gen-Puzzle ja auch ein gutes Jahrhundert um seine Wirkung zu zeigen. Und ein bisschen Phantasie die muss man sich bei so einem Szenario ja wohl auch erlauben. Da könnten sich auch unsere kleinen Delfin-Freunde mal an die Herrschaft über den Globus machen. Und nach Frank Schätzing gibt es da unten in der Tiefe ja sowieso schon eine ganz andere Intelligenz, die uns weit überlegen ist.

Wir dürfen also gespannt sein ob es „Ohne Uns“ nur ein Nebeneinander gibt, in dem es um Überleben und Fortpflanzung geht oder ob da wieder jemand zu viel Zeit zum Denken, Interpretieren und für die gewohnten Komplexe hat.

Ein Kommentar zu “Unsere Nachfolge tritt an”

  1. Jana Fischer sagt:

    Ja wohl und da diese Gene eventuell etwas instabil sein könnten, sorgen wir gleichzeitig dafür, dass unsere Nachfolger gar nicht erst das Alter erreichen in dem sie zum diskutierten Problemfall der Arbeitswelt werden. Und die zukünftige Frau von der Leyen muss sich keine Gedanken mehr über die Rente mit 67 machen.

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